März 04, 2018

 

Über jeden Menschen gibt es viel zu sagen, den jeder Mensch ist etwas besonderes. Wir alle sind einmalige Geschöpfe Gottes, und als solche, etwas sehr kostbares in Gottes Augen - auch ich. So kostbar, dass Gott auch für mich Seinen geliebten Sohn, Jesus Christus, gesandt hat. Lob und Dank, dass ich es erfassen durfte und mich nun bewusst Seiner Fürsorge freuen darf.

 

Als ich im Alter von 10 Jahren von einem Auto angefahren und dabei meine Wirbelsäule gebrochen wurde, wusste niemand, was aus mir werden würde und es rechnete wohl auch niemand damit, dass ich je würde wieder laufen können. Gott aber half und Menschen verstanden es nicht. Das war und blieb medizinisch ein Wunder. Wenn ich nach so viel Gnade nach 33 Jahren doch nicht mehr laufen kann und auf den Rollstuhl angewiesen bin, so darf ich zu Gottes Ehre bezeugen, dass es mich nicht mit Bitterkeit erfüllt hat, was nicht mein Verdienst ist, sondern alleine Gottes Gnade. Gott bleibt meine Zuversicht und Jesus macht keine Fehler.

 

Diesem Gott gab ich die Ehre, als ich vor über 30 Jahren in Jesu Tod getauft wurde, nachdem ich erkannt und geglaubt hatte, dass Jesus auch für meine Sünden am Kreuz gestorben war. Seitdem folge ich Ihm nach, im Wissen, von Seiner Gnade und Barmherzigkeit abhängig zu sein. In der Nachfolge meines Herrn werden mir die Ermahnungen zur Geschwisterliebe des Johannes immer wichtiger: "Geliebte, lasst uns einander lieben! Denn die Liebe ist aus Gott; und jeder, der liebt, ist aus Gott geboren und erkennt Gott" 1. Joh. 4,7. Daran soll die Welt erkennen, dass wir Gotteskinder sind. Wie schön wird es sein, wenn wir mit all denen zusammen sein werden im Himmel, die Gott gebrauchen konnte, um uns die vielen kostbaren Lieder zu schenken, sofern die Liederdichter im Glauben geblieben sind.

 

Gott helfe mir, dass ich mich meines Heilands nicht schäme und Ihn nicht verleugne: Jesus sagt: "Wer aber mich vor den Menschen verleugnen wird, den werde auch ich verleugnen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist" Mt 10,33. Und jeden Tag neu gilt: "Wer im Geringsten treu ist, ist auch in vielem treu, und wer im Geringsten ungerecht ist, ist auch in vielem ungerecht" Lukas 16,10.

 

Das Lied: "O Liebe ohne Schranken", Pfingstjubel Nr. 53, drückt so wunderbar aus wie sehr Gott uns liebt. Wer könnte angesichts dieser unfassbaren Liebe unberührt bleiben?

 

Über Rückmeldungen oder Wünsche nach Liedern, besonders aus dem Pfingstjubel oder Reichslieder, freue ich mich: