Oktober 04, 2015

 

Über jeden Menschen gibt es viel zu sagen, den jeder Mensch ist etwas besonderes. Wir alle sind einmalige Geschöpfe Gottes, und als solche, etwas sehr kostbares in Gottes Augen - auch ich. So kostbar, dass Gott auch für mich Seinen geliebten Sohn, Jesus Christus, gesandt hat. Lob und Dank, dass ich es erfassen durfte und mich nun bewusst Seiner Fürsorge freuen darf.

 

Als ich im Alter von 10 Jahren von einem Auto angefahren und dabei meine Wirbelsäule gebrochen wurde, wusste niemand, was aus mir werden würde und es rechnete wohl auch niemand damit, dass ich je würde wieder laufen können. Gott aber half und Menschen verstanden es nicht. Das war und blieb medizinisch ein Wunder. Wenn ich nach so viel Gnade nun seit über 8 Jahren doch nicht mehr laufen kann und auf den Rollstuhl und zusätzliche Hilfe angewiesen bin, darf ich zu Gottes Ehre bezeugen, dass es mich nicht mit Bitterkeit erfüllt. Zuvor konnte ich fast 33 Jahre laufen, auch nach dem Unfall. Gott bleibt meine Zuversicht und Jesus macht keine Fehler.

 

Diesem Gott gab ich die Ehre, als ich in Jesu Tod getauft wurde, nachdem ich erkannt und geglaubt hatte, dass Jesus für meine Sünden am Kreuz gestorben war. Seitdem folge ich Ihm nach, aber im Wissen, von Seiner Gnade und Barmherzigkeit abhängig zu sein. In der Nachfolge meines Herrn ist mir folgendes Bibelwort sehr wichtig: "Wer im Geringsten treu ist, ist auch in vielem treu, und wer im Geringsten ungerecht ist, ist auch in vielem ungerecht" Lukas 16,10.
 

 

Gott helfe mir, dass ich mich meines Heilands nicht schäme und Ihn nicht verleugne: Jesus sagt: "Wer aber mich vor den Menschen verleugnen wird, den werde auch ich verleugnen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist" Mt 10,33.

 
Das Lied: "O Liebe ohne Schranken", Pfingstjubel Nr. 53, drückt so wunderbar aus wie sehr Gott uns liebt. Wer könnte angesichts dieser unfassbaren Liebe unberührt bleiben?